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Der Zahnriemen

Eine typische Anwendung für Polymergewebezahnriemen ist der Einsatz als
Alternative zur Steuerkette für den Antrieb der Nockenwelle von der Kurbelwelle in Viertaktmotoren, vor allem in Kraftfahrzeugen (KFZ). Da die Nockenwelle die Ventile steuert, ist es notwendig, dass sie sich genau mit der halben Drehzahl der Kurbelwelle dreht und sich deren Winkellage zueinander nicht durch Schlupf verschieben kann. Das Wechselintervall eines KFZ-Zahnriemens liegt je nach Modell zwischen 60.000 und 180.000 km. Bei manchen Fahrzeugen ist kein bestimmtes Wechselintervall sondern nur eine Kontrolle auf Beschädigung vorgesehen, da der Fahrzeughersteller davon ausgeht, dass die Zahnriemenlebensdauer die des Motors überschreitet. Für die Haltbarkeit des Riemens ist die korrekte Spannung überlebenswichtig, weshalb häufig die Spannung kontrolliert und bei Bedarf die Spannmechanik (Rollen, Federn) komplett ersetzt werden muss. Aufwändig ist dies vor allem bei V-Motoren mit zwei Nockenwellen je Zylinderreihe, da hier eine Vielzahl von Umlenkrollen zum Einsatz kommen. Mit Kosten zwischen 100 und 1.500 € je Wechsel bildet der Zahnriemen ggf. einen nennenswerten Posten bei den Wartungskosten eines Kraftfahrzeuges. Ein gerissener oder versetzt montierter Zahnriemen führt bei den meisten Motoren zu starken Beschädigungen bis hin zum Totalschaden, da Ventile, Ventilsitze und Kolben kollidieren können; dabei werden manchmal auch weitere Motorteile beschädigt. Davon nicht betroffen sind sogenannte Freiläufer, bei denen sich die Bewegungsräume von Kolben und Ventilen konstruktiv nicht überschneiden; dieses Bauprinzip ist jedoch vor allem bei älteren, gering verdichteten Motoren zu finden. Bei neueren und Dieselmotoren ist dieses Prinzip schon allein aufgrund des fehlenden Raumes nicht zu realisieren.

Gerne machen wir Ihnen ein Angebot, damit Sie wissen, was für Kosten bei Ihrem Fahrzeug auf Sie zukommen.

Zahnriemen